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Frauen I: HC Sachsen Neustadt/ Sebnitz II – SC Hoy 19:26


Siegreich gegen bissige Gegner

Im Auswärtsspiel bei der II. Mannschaft in der Papierblumenstadt waren die SC Handballfrauen schon auf eine sehr kompakt deckende Mannschaft eingestellt. Denn auswärts, in Hoyerswerda schwach agierend, aber daheim immer eine Macht.  Und so sollte sich das Spiel auch gestalten. Ohne Lotte Bormann und Mareike Jokusch  mussten die Hoyerswerdaerinnen auf Reisen gehen.

Man sah den Gastgeberinnen aus Neustadt/Sebnitz deutlich an, dass sie sich für dieses Spiel einiges vorgenommen hatten. Sehr robust und kompakt gingen sie zu Werke, was bei den Zusstädterinnen für etwas Verwunderung sorgte. Aber mit zunehmender Spieldauer stellten sie sich dementsprechend darauf ein.

Die Einheimischen HC-lerinnen gingen mit 1:0 in Führung, aber Nina Dybowski wurde im ersten Angriff unsanft zu Fall gebracht und den gegebenen Strafwurf verwandelte Laura Rosemann souverän. Und beim nächsten Tempogegenstoß war wiederum Laura Rosemann erfolgreich. In der Deckung konnte der Ball abgefangen werden und Jule Bloch setzte von Linksaußen einen schönen Heber  und erhöhte auf 3:1. Aber leider fanden die Neustädterinnen nun besser ins Spiel und glichen aus. Von nun an gestaltete sich die Partie recht offen,  mit leichten Vorteilen für den SC. Wieder  gingen zu viele Bälle in der Vorwärtsbewegung verloren, so dass man den Gegner damit im Spiel hielt und stark machen kann.

Beim Stand von 8:8 bekam die beste Spielerin, Ilona Köhler, eine Sonderbewachung durch Nina Dybowski verordnet. Von da an kippte das Spiel auf Hoyerswerdaer Seite, denn ohne den Denker und Lenker im Neustädter Spiel ging so gut wie nichts mehr. Bis zur Halbzeit erspielten sich die SC Frauen einen knappen, aber in allen Belangen überlegenen 12:9 Vorsprung heraus. Und da blieben noch einige Großchancen auf der Strecke.

Nach dem Wechsel, in Überzahl agierend erhöhten die Hoyerswerdaerinnen ihren Vorsprung auf 14:9. Von nun an ließen die Gäste aus der Lausitz keinen Torunterschied weniger vier Tore zu. Das Spiel blieb fest in SC Hand. Alle Spielerinnen bekamen ihre Einsatzzeiten und nutzten diese auch. Schade das Nancy Sowa ohne Torerfolg blieb, alle anderen trugen sich in diese ein.

Am Ende plätscherte das Spiel so ein bisschen vor sich hin, die Messen waren gesungen und die Weichen Richtung Hoyerswerda gestellt.

Ein 26:19 Auswärtssieg , nach einer robust geführten Partie. Aber solche Spiele brauchen die Hoyerswerdaerinnen, um die schweren Auswärtsaufgaben bei den Rödertalbienen II,  Weinböhla und Dresden erfolgreich bestreiten zu können. Toll dabei die Unterstützung der über 20 mitgereisten Fans.

 

 

Kommende Woche spielen die SC Frauen in der heimischen Jahnhalle gegen den Aufsteiger aus Radebeul, die sich in die Verbandsliga so richtig reingebissen haben. Im Hinspiel mussten die Zusestädterinnen auf Haftmittel verzichten, was zu sichtlichen Problemen im Umgang mit dem Ball führte. Nun zu Hause agierend, sollte ein besseres Spiel herausspringen. Alle Fans sind dazu wieder recht herzlich, am Samstag 15.00 Uhr, im Wohnzimmer der Handballfrauen, der Jahnhalle, eingeladen.

SC spielte mit:

M. Rau, M. Krausch – Tor, V. Apitz 2 Tore, E. Paulick 3, A. Lugenheim 1, M. Sowa 4, K. Dreihardt 4, J. Bloch 1, L. Rosemann 9/4, N. Dybowski 2, N. Sowa



28.01.2012 • Teams • Keine Kommentare

Frauen I: SG Klotzsche – SC Hoy 21:26


Schwer erkämpfter Sieg

Das Auswärtsspiel gegen die SG Klotzsche behalten die Handballdamen des SC Hoyerswerda in nicht so guter Erinnerung.
Gut startend und schnell mit 2:0 in Führung liegend, sollte es eine lockere Sache in Dresden werden. Aber es kam anders als erwartet. Die Gastgeberinnen fingen sich und spielten ihren Stil konsequent runter. Immer wieder gelang es ihnen die Deckung der Zusestädterinnen zu überlaufen und zwar etwas unorthodoxe aber halt Tore zu werfen. Tor bleibt Tor und die Dresdener Torhüterin sollte bald Ohrensausen vom vielen Pfostenkrachen bekommen. Fakt, deshalb liefen die SC Frauen von nun an, nach ihrer ersten Führung, stetig einen Rückstand hinterher. Und wenn mal nicht der Pfosten, dann stand die sehr gut aufgelegte Klotzscher Torhüterin im Weg. Zur Halbzeit stand es 10:9 für die Gastgeberinnen.
Da musste unbedingt eine bessere Einstellung und vor allem Biss auf Seiten der Hoyerswerdaerinnen ins Spiel.
Aber nach der Halbzeit begannen die Zusefrauen gleich mit einem klassischen Fehlstart. Die Fehler, die man sich vorgenommen hatte zu verhindern, genau diese machten die Lausitzerinnen. Der Lohn war nun ein 13:9 Rückstand. Da musste eine Auszeit her, schon nach 7 Minuten nach Wiederanpfiff. Da wurden keine feinen Worte gesprochen, mannschaftlich umgestellt und prompt kam eine Trotzreaktion der Mannschaft. Michaela Krausch nun im Tor, setzte erste Akzente mit guten Leistungen, Annegret Lugenheim traf das Tor und Lotte Bormann organisierte die Deckung lautstark. Beim 11:15 brachte Laura Rosemann die Hoyerswerdaerinnen auf 12:15 heran, ehe Nina Dybowski ihren großen Auftritt hatte, denn sie netzte drei schnelle Konter zum 15:15 ein. Das 16. Tor fiel für die Dresdenerinnen, dann aber konnte der SC wieder drei Mal treffen. Nun stand eine völlig andere Hoyerswerdaer Mannschaft auf der Platte. Und die 18:16 Führung war der Lohn ihres schnellen Spieles, was ja auch die Stärke der Mannschaft ist. Und die neu erworbene Führung wollten die SC Frauen nun nicht mehr aus den Händen geben. Zwar glichen die Klotzscherinnen noch einmal zum 20:20 aus, aber die bessere Mannschaft war der aktuelle Tabellenführer.
Besonders Michi Rau, die in der Schlussphase zum Strafwurf noch einmal ins Tor kam, diesen hielt und somit ein deutliches Zeichen setzte. Vier Tore hintereinander warfen noch die Zusestädterinnen und gewannen dieses Kampfspiel mit 26:21.
Kein schönes Spiel, aber besonders wertvoll, denn so bleibt die weiße Weste der Hoyerswerdaerinnen erhalten.
Kommende Woche kommt mit Weinböhla der Drittplatzierte in die Jahnhalle, was ein spannendes Match verspricht.
SC spielte mit:
M. Krausch, M. Rau –Tor, V. Apitz, J. Bloch 1 Tor, L. Dybowski, E. Paulick, A. Lugenheim 4, M. Sowa 1, K. Dreihardt1, C. Rasch 1, L. Rosemann 12/4, M. Bormann, N. Dybowski 6/1



31.10.2011 • Frauen I • Keine Kommentare

Frauen I: SC Hoyerswerda – HC Rödertal II 35 : 25


Auch Rödertal II bezwungen

 

Im fünften Punktspiel in der Handballverbandsliga der Frauen waren die Reservisten von Rödertal in der heimischen Jahnhalle zu Gast. Zur Zeit rangiert die junge Truppe auf dem dritten Tabellenplatz, sicherlich auch wegen ihrer schnellen Spielweise. Da waren die SC Frauen gewarnt.

Das Spiel ging los und erst einmal zeigten beide Mannschaften Unsicherheiten im Spielaufbau, wobei die Gäste schneller zu ihrem Spiel fanden und mit 2:0 in Führung gingen. Hoyerswerda setzte ihre Pfostenserie vom Pokal weiter fort. Schade, denn klarste Chancen erspielten sie sich, bekamen zu Recht einen Strafwurf und dann nur der Pfosten……

Erst beim Stand von 3:1 für die Gäste lief das Spiel der Zusestädterinnen besser und durch Tore von Kati Dreihardt und Jule Bloch glichen sie aus. Rödertal ging wieder in Führung, aber mit drei Toren in Folge rissen die Elsterstädterinnen das Spiel an sich und eroberten wieder die Führung und gaben diese nun nicht mehr ab.

Rödertal erzielte den Anschlusstreffer zum 6:5 in Überzahl. Was nun folgte, zeigte die eigentliche momentane Stärke der Hoyerswerdaerinnen, denn selbst in Unterzahl agierend erzielten sie zwei Treffer hintereinander ( Mandy Sowa Doppelschlag) und legten gleich noch zwei, durch die eben wieder von der Strafbank hereingelaufene Claudia Rasch, nach. Da stand es nun schon 10:5, eine kleine Vorentscheidung in diesem Spiel. Aber durch die sehr offensiv agierende Deckung boten sie den schnellen SC Frauen immer wieder Einladungen an den Kreis an, die diese auch nutzten.

Mit einem sicheren 18:10 ging es in die Pausenkabinen.

Danach wieder der gleiche Start, zwei Treffer für die Gäste, eh die Einheimischen wieder zum Torerfolg kamen. Lotte Bormann und Nina Dybowski machten diese perfekt.

Der Vorsprung wuchs stetig und alle Spielerinnen bekamen ihre Einsatzchancen, die körperliche und spielerische Präsenz einfach zu groß für die nimmer aufgebenden und aufopferungsvoll kämpfenden jungen Rödertalbienen.

Am Ende sprang ein, in dieser Höhe nicht erwarteter 35:25 Sieg heraus, wobei noch etliche Großchancen ausgelassen und auch wieder drei Strafwürfe nicht verwandelt werden konnten. Dieses Mal konnte nur Nina Dybowski am Strafpunkt glänzen, die vier Mal einnetzte.

Besonders gefallen konnte Claudia Rasch, der die Spielpause vom Pokal scheinbar bestens bekam und nun so richtig erfrischend spielte.

Kommende Woche ist spielfrei, dann reisen die SC Frauen nach Klotzsche, wo wieder Wachsverbot besteht, was den Hoyerswerdaerinnen nicht ganz so genehm ist. Aber spielerische Stärke sollte dort im Vordergrund stehen, um auch aus Dresden ungeschlagen nach Hause zu fahren.

SC spielte Mit:

M. Krausch, M. Rau – Tor, V. Apitz 1 Tor, J. Bloch 3, L. Dybowski 2, E. Paulick 4, M. Sowa 5, K. Dreihardt 3, M. Jokusch 2, C. Rasch 3, L. Rosemann 2, M. Bormann 1, N. Dybowski 9/4, N. Sowa



16.10.2011 • Frauen I • Keine Kommentare

Frauen I: Pokal … SC Hoy – Neudorf Döbeln 24:31


Im Pokal gescheitert

Nachdem die Handballfrauen in der Saison momentan sehr erfolgreich spielen, hatte man sich für die Partie gegen den Sachsenligisten HSG Neudorf/Döbeln ein gutes und spannendes Spiel vorgenommen.

Leider fehlten Claudia Rasch und Katja Schulz. Aber dafür starteten drei Jugendspielerinnen.

Die Stimmung vor dem Spiel war sehr gut, denn die zweite Frauenmannschaft ließ den Gästen Von Lok Königsbrück nicht die Spur einer Chance und gewann souverän mit 32:13. Erfolgreichste Torwerferin war dabei die Jugendspielerin Jennifer Mummert mit 13 Treffern, gefolgt von Sandra Partecke mit Sieben. Tolle Leistung!!!

Mit diesem Schwung wollte nun die „Erste“ in ihre Partie gehen.

Ab der ersten Minute wurde ein sehr hohes Tempo gespielt, wobei die Jahnhallenstädterinnen ihre Chancen leider bei der in der Anfangsphase klar die Nase vorn habenden Gästetorhüterin vereiteln gesehen sahen. Eine neue Erfahrung für die SC Frauen, denn gerade in der Anfangsphase der Spiele legten sie bisher ein sehr hohes Tempo vor und schlossen auch dabei sicher ab.

Die Gäste zeigten wiederum wie leicht man Tore erzielen konnte, gegen eine Deckung die noch mental in der Kabine weilte und eigentlich auf Angriff eingestimmt war.

Bis zum 6:1 dauerte es bis dann endlich Lena Dybowski und Elle Paulick zwei Treffer für die SC Frauen erzielen konnten. Aber so richtig ins Spiel hatten bis dahin die Herzer Schützlinge noch nicht gefunden. Beim Stand von 8:4 für die Gäste, Auszeit des Neudorfer Trainer, was dann im nachhinein nur dem Gastgeber nutzte. Denn nun waren sie plötzlich da, die schnellen und schönen Aktionen der Hoyerswerdaerinnen. Vier Tore in Folge konnten sie erzielen und dabei ihr Tor sauber halten. Wobei in dieser Phase Lena Dybowski besonders gefallen konnte. Endlich war es die offene Partie, die sich die Zusestädterinnen vorgenommen hatten. Bis zur Halbzeit ein völlig offenes Spiel mit einer kleinen Nasenspitze von einem Tor Vorsprung für die Gäste 12:13, ging es in die Kabinen.

Leider fing man genauso unkonzentriert wie im ersten Abschnitt an, so dass die Neudorf/Döbelnerinnen ihren Vorsprung ausbauen konnten. Plötzlich waren es wieder 5 Tore Rückstand, eh der erste Treffer durch Laura Rosemann erzielt werden konnte. Lotte Bormann zog nach, nun waren nur noch drei. Aber warum nun wieder das Heft des Spieles aus der Hand gegeben wurde ist schade, denn es war kein Klassenunterschied zu sehen, nur darf man in der entscheidenden Phase des Spieles nicht die Torpfosten rund kloppen, da gehört einfach mehr Konzentration dazu. Schade, denn 7 x Holz in einer Halbzeit sind zu viele derer! Die Gäste dagegen spielten ihr Spiel ruhig und abgeklärt herunter, wobei auch Michi Rau, im heimischen Tor, weniger Hände an den Ball bekam, wie im bisherigen Saisonverlauf.

 

Am Ende waren es 7 Tore (24:31) Unterschied, aber der Spielverlauf hatte eigentlich was anderes gezeigt. Denn sehr empfindlich gegen die schnelle Mitte, konnten die Lausitzerinnen damit schöne Tore erzielen. Ein Zeichen, dass man das Tempo der Sachsenliga mitgehen kann.

Nun können sich die Handballfrauen ganz der Saison widmen, mit einem „Vorbereitungsspiel“ der besonderen Art.

Denn schon am kommenden Samstag kommt die zweite Vertretung der „Rödertalbienen“ in die Jahnhalle, zum Spitzenspiel in der Verbandsliga.

Rödertalbienen, zwar der Aufsteiger, aber mit sehr vielen und jungen Spielerinnen verstärkt. Da kann man sicher auf ein schnelles und temporeiches Spiel hoffen. Mit wieder recht herzlich willkommenden Zuschauern, die die SC Frauen frenetisch anfeuern! Gilt es doch die Tabellenspitze zu verteidigen.

SC spielte mit:

M. Rau, M. Krausch – Tor, V. Apitz 7/2, J. Bloch 2, L. Dybowski 3, E. Paulick 2, A. Lugenheim, M. Sowa 2, K. Dreihardt, M. Jokusch 2, L. Rosemann 2, M. Bormann 3, N. Dybowski 1, N. Sowa



11.10.2011 • Frauen I • Keine Kommentare

Frauen I: Radebeul – SC Hoyerswerda 21:23


Weiße Weste behalten

Zum befürchteten schweren Auswärtsspiel kam es für die Handballfrauen des SC Hoyerswerda am Samstag beim Aufsteiger Radebeuler HV. Ohne Haftmittel in einer, durch die Außentemperaturen und ohne Lüftung, „Sauna“ zu spielen, forderte von allen das Höchste ab.

Schon ab der ersten Minute sollte es eine ausgeglichene Partie sein, denn auch die Gastgeberinnen konnten die Hoyerswerdaer Deckung ein ums andere Mal narren. Nur wenn die Lausitzerinnen ihr Spiel forcierten und mit Schnelligkeit aus der eigenen Deckung agierten, waren deutliche Spielvorteile zu erkennen. Aber die Unsicherheit mit dem Ball, geschuldet der hohen Temperaturen in der Halle, zeigten deutlich, dass an diesem Tag kein Superspiel raus kommen konnte.

Beim Spielstand von 3:4 für die Gastgeberinnen, zeigten die Herzer Schützlinge warum sie zur Zeit so erfolgreich spielten. Mit vier Treffern in Folge, aus dem schnellen Spiel heraus drehten sie den Spielstand in ein 7:4. Warum dann aber die Zügel schleifen gelassen wurden und somit den Gegner stark gemacht wurde, bleibt wie immer ein Rätsel. Fakt bleibt, dass eine große Reihe Hundertprozentige Chancen + Strafwürfe liegengelassen wurden, so dass es mit einem 10:10 in die Pausenkabinen ging. Völlig unbefriedigend für den Anspruch der Zusefrauen. Aber bisher waren die zweiten dreißig Minuten immer die stärksten der Mannschaft, darauf wollte man bauen.

Und mit diesem Wissen starteten sie in den zweiten Abschnitt. Tore durch Kati Dreihardt, die ein sehr gutes Spiel gemacht hat und mit den Widrigkeiten in der Halle mit am besten klar kam, und der Doppelschlag von Nina Dybowski – dies bedeutete wieder eine drei Tore Führung. Dies gab Hoffnung auf den bisher vermissten Spielfluss.

Leider kamen die SC Frauen nicht weiter als diese drei Tore davon, zu zerfahren dieses Spiel. Was der Spannung dieses Spieles zu Gute kam, denn die Zuschauer sahen ihre Mannschaft, die verbissen kämpfte, sich nicht aufgab und wäre eine Michi Rau nicht im Hoyerswerdaer Tor gestanden, wer weiß….

So aber retten sich die SC Frauen über das Spiel und konnten dies mit 23:21 für sich entscheiden. Glücklich, denn wenn die Lausitzerinnen ihren „kleinen Flitzer“ Nina Dybowski an diesem Tag nicht gehabt hätten, die insgesamt 7 Treffer erzielen konnte, wäre es nicht zu diesem glücklichen Ausgang gekommen. Und in der Schlussphase des Spieles riss Mandy Sowa auch noch einmal das Ruder an sich und ging in ihrem unnachahmlichen Stil an der Deckung vorbei und erzielte die beiden wichtigen Treffer zum 20:18 und 21:19. Mehr Krampf, als Kampf und von schönem Spiel nicht zu sprechen….

Die einhellige Meinung der Mannschaft nach diesem Spiel : „ So eiiiiin Spiel muss man erst einmal gewinnen“!!

Kommende Woche, am Sonntag starten die Handballfrauen im Pokal gegen den Sachsenligisten aus Neudorf/Döbeln in der Jahnhalle. Da können sie ihr Können wieder aufblitzen lassen und dieses Spiel vergessen machen.

SC spielte mit:

M. Krausch, M. Rau – Tor, V. Apitz 2 Tore, J. Bloch 1, E. Paulick, M. Sowa 4, K. Dreihardt 6, M. Jokusch 2/2, C. Rasch, L. Rosemann 1, M. Bormann, N. Dybowski 7/1, N. Sowa



02.10.2011 • Frauen I • Keine Kommentare

Frauen I: SC Hoy- HC Sachsen Neustadt/Sebnitz II 33:22


 

Dritter Sieg in Folge

Vergangene Woche in Görlitz auftrumpfend, wollten die Handballfrauen vom SC in der heimischen Jahnhalle auch gegen die Frauen aus Neustadt/ Sebnitz II die Nase vorn behalten. In der vergangenen Saison waren diese Spiele durch Kampf bis zur letzten Minute geprägt, wobei die Gäste meist das bessere Ende für sich hatten. Aber mit zwei Niederlagen im Gepäck reisten die Papierblumenstädterinnen nach Hoyerswerda. Zwei überragende Siege der Zusestädterinnen standen dagegen.

Erstmals im Damenteam vier junge Spielerinnen aus der B-Jugend. Nachdem in Görlitz Annegret Lugenheim mit drei Toren ihren Einstand gegeben hatte, kamen dieses Mal noch die Zwillinge Lena und Nina Dybowski und Katja Koch dazu. Und um es vornweg zu nehmen, alle machten ihre Sache so richtig gut.

1:0 Mandy Sowa und 2:0 Vera Apitz, wer nun dachte es geht so weiter, der sah sich getäuscht, denn die Gäste blieben unermüdlich dran. Bis zum 6:5 für Hoywoy leisteten sich die SC Frauen Höhen und auch wieder Schaltpausen, dann folgte ein Doppelschlag durch Kati Dreihardt und Laura Rosemann. Aber so richtig wegziehen konnten sie noch nicht. Trotz der spielerischen Überlegenheit der Heimmannschaft. Als aber dann Nina Dybowski ihr erstes Tor für die Damenmannschaft, Kati Dreihardt und auch Lena Dybowski ihr erstes Tor erzielen konnte, führten die Jahnhallenstädterinnen erstmals mit vier Toren 11:7. Den schönsten Treffer im ersten Durchgang erzielte Annegret Lugenheim, die mit einer astreinen Körpertäuschung ihren Deckungsspieler förmlich stehenließ und zum 14:10 einnetzte.

Mit 14:11 ging es in die Kabinen. Bei Ausnutzung aller Chancen sollte ein Heimsieg sehr real sein, denn bei aller spielerischen Überlegenheit, blieben doch eine Reihe Großchancen liegen.

In den letzten beiden Spielen war jeweils die zweite Hälfte die stärkere der SC Frauen. Und auch dieses Mal sollte es so werden.

Kontinuierlich bauten sie ihren Vorsprung aus. Mit einer Manndeckung gegen die einzige Rückraumwerferin der Gastmannschaft, nahm man den Sebnitzerinnen die Chance auf ein offenes Spiel. Michi Rau steigerte sich im Hoyerswerdaer Tor und so war beim Stand von 25:19 alle Messen gesungen, aber der Torhunger der SC Damen noch nicht gestillt. Ob es vom Strafpunkt sicher durch Nina Dybowski oder aus dem Feld, die Gäste fanden kein Mittel gegen die unermüdlich nach vorn stürmenden Lausitzerinnen.

Und als dann auch noch Michaela Krausch das Hoyerswerdaer Tor hütete, einen Strafwurf glänzend parierte, da quoll die Stimmung in der sehr gut besuchten Jahnhalle förmlich über.

Am Ende sprang wieder ein souveräner Sieg von 33:22 heraus. So kann es weiter gehen, schon in der kommenden Woche müssen die Handballfrauen zum Aufsteiger nach Radebeul reisen, wo absolutes Wachsverbot gilt, was sie nicht gewohnt sind. Aber auch auf diese Situation müssen sie sich einstellen, wollen sie erfolgreich an der Spitze mitspielen.

SC spielte mit:

M. Krausch, M. Rau – Tor, V. Apitz 4 Tore, L. Dybowski 1, A. Lugenheim 1, M. Sowa 5, K. Dreihardt 3, K. Schulz 2, M. Jokusch, L. Rosemann 7/3, M. Bormann 1, N. Dybowski 6/3, N. Sowa 3, K. Koch



25.09.2011 • Frauen I • Keine Kommentare

Frauen1: SV KOWEG Görlitz 2 – SC Hoyerswerda 16:30


Klarer Auswärtssieg

Zum ersten Auswärtsspiel mussten die Handballfrauen vom SC nach Görlitz reisen. Nach dem klaren Sieg gegen die Wurznerinnen, wollten sie auch diese zwei Punkte mit nach Hause nehmen. Ohne Vera Apitz,Michaela Krausch, Elisa Paulick und Nancy Sowa mussten die Frauen auf Reisen gehen.

Görlitz eine Mannschaft, die gern in die Zweikämpfe geht und dann ihren Kreisläufer ins Spiel bringt. Dieses galt zu unterbinden und dabei sauber in der Deckung agieren. Und im Angriff ihre Schnelligkeit in die Waagschale werfen.

Das Spiel ging auch genau so los. In der Deckung den Ball erobert, Mandy Sowa nutzt ihren freien Raum und warf das erste Tor. Aber die Gastgeberinnen zogen nach. Vorn große Lücken zu haben, dies gefiel den SC Frauen so richtig gut, aber Probleme hatten sie in der Deckung. Die stärkste Görlitzerin machte es der Deckung immer wieder schwer, so dass bis zum 4:4 das Spiel offen blieb. Dann legten die Lausitzerinnen eine Serie hin, die selbst die eingefleischten Görlitzer Fans sprachlos werden ließen. Bis auf 4:11 zogen die SC Frauen davon, ließen dabei noch eine Reihe Großchancen liegen. Warum dann wieder der Schlendrian einzog und die Gastmannschaft noch bis auf 6:11 herankam, ist schade. Dies bedeutete sogleich den Pausenstand. Die Überlegenheit der Hoyerswerdaerinnen ist dabei mehr als deutlich zu sehen.

In der Kabine wurde die Mannschaft noch einmal auf das Spiel eingeschworen. Einfach nur die Großchancen und die Schnelligkeitsvorteile, die unübersehbar waren, ausnutzen.

Aber oft ist die Realität anders als erwartet. Denn die Zusestädterinnen kamen schwer ins Spiel, was die Görlitzerinnen ausnutzten. Plötzlich stand es nur noch 10:12 für Hoyerswerda.Görlitz witterte Morgenluft und das Spiel schien zu kippen. Da musste die Auszeit her und dieses zeigte sofort Wirkung, denn danach ging ein Ruck durch die gesamte Mannschaft. Nun waren sie wieder sicher in ihren Aktionen und münzten dies in Tore um. So zogen sie einen Zwischenspurt an und vom 13:16 auf 13:21 davon.

Der Wiederstand der Görlitzer Frauen war daraufhin gebrochen. Und wie schön auf einmal die Hoyerswerdaerinnen spielen konnten, zeigten sie nun reihenweise. Schnell und ohne Schnörkel ließen sie den Ball laufen und erzielten Tor um Tor. Und aus einer sicheren Deckung mit einer wieder gut aufgelegten Michi Rau im Tor, liefen meist drei oder gar vier Spielerinnen zum schnellen Angriff und taten noch einmal was fürs Torverhältnis. Alle Spielerinnen gefielen, wobei Laura Rosemann mit ihrer Antrittsschnelligkeit die Deckung oft narrte und 8 Tore erzielen konnte. Besonders gefiel der erfolgreiche Einstand von Annegret Lugenheim, B-Jugendspielerin, die ins Spiel reingeworfen wurde und ihre Sache so richtig gut machte und drei Treffer markierte.

Am Ende stand ein deutlicher 30:16 Sieg zu Buche, der noch bei aller Chancenauslastung

höher ausfallen hätte können.

Tolles Spiel, besonders die letzten 20 Minuten der zweiten Hälfte, was macht Mut und Vorfreude auf`s kommende Heimspiel gegen Neustadt/Sebnitz II am nächsten Samstag in der Jahnhalle macht.

SC spielte mit.

M. Rau- Tor, J. Bloch 5 Tore, M. Sowa 6/1, K. Dreihardt 4, K. Schulz 1, M. Jokusch 2, C. Rasch, L. Rosemann 8, M. Bormann 1, A. Lugenheim 3



18.09.2011 • Frauen I • Keine Kommentare

Frauen I: SC Hoyerswerda – Lok Wurzen 36:17


Müheloser Sieg

Nach dem knappen Erfolg im Pokal, wollten die Handballfrauen vom SC Hoyerswerda ihr erstes Punktspiel in der Verbandsliga gegen die Wurzener Frauen für sich gestalten.

Nach der Pokalanalyse sollten die Fehler in der Deckung und die Fehlerquote im Angriff abgestellt werden. Nur dann können die schnellen Handballfrauen ihr Konzept auch umsetzen.

Das Spiel begann und schon ab der ersten Minute zeigten die Lausitzerinnen wie konzentriert sie zu Werke gehen können. Durch drei klare Abstauber von Laura Rosemann im Doppelpack und Mandy Sowa gingen sie mit 3:0 in Führung.

Ganze 4 Minuten brauchten die Gäste aus der Keksstadt um ihr erstes Tor zu erzielen, und dies auch nur vom Strafpunkt. Aber da sahen die doch zahlreichen Zuschauer bereits eine dominierende Heimmannschaft, die schalten und walten konnte. Längst nicht jeder Angriff landete im gegnerischen Tor, aber viele sehenswerte Treffer wurden erzielt. Mit Michi Rau hatten sie den gewohnt sicheren Rückhalt und einen hervorragenden Passgeben nach vorn. Mandy Sowa spielte ihre Schnellkraft voll aus und ließ der Deckung oft das Nachsehen. Und dann sahen die Zuschauer noch eine völlig umgewandelte Laura Rosemann, die ja im Pokal das Pech an der Hand hatte und danach auch noch ein paar Wuttränen vergoss. Selbstbewusst, schnell und druckvoll konnte sie in der ersten Halbzeit kaum jemand halten und so belohnte sie sich mit zahlreichen Toren.

So spielten sich die SC Frauen bis zur Halbzeit schon einen respektablen 18:9 Vorsprung heraus.

Nach dem Seitenwechsel das gleiche Bild. Hoyerswerda dominierte das Spiel nach Belieben. Alle Spielerinnen spielten eine tolle Partie, die Gegenwehr einfach zu schwach. Beim Stand von 23:12 ließen die Zusestädterinnen die Zügel schleifen. So konnten die Wurzenerinnen drei Treffer in Folge erzielen. Aber beim Stand von 24:16 gestaltete sich die Partie zu einem Torfestival, denn die Jahnhallenstädterinnen warfen 9!! Tore hintereinander, da waren alle Messen gesungen.

Nun ging es nur noch ums Torverhältnis, zu groß der Unterschied der beiden Mannschaften.

Am Ende waren es dann 19 Tore (36:17) Unterschied, was den Hoyerswerdaerinnen sichtlich gefiel, dem Gegner sich nicht.

In der kommenden Woche geht es nach Görlitz, wo man sicherlich auf einen anderen Gegner trifft. Da kann man dann die gewachsene Spielstärke unter Beweis stellen.

SC spielte mit:

M. Rau – Tor, V. Apitz 2 Tore, J. Bloch 3, E. Paulick 1, M. Sowa 7, K. Dreihardt 4, K. Schulz 3, M. Jokusch 4/1, C. Rasch 3, L. Rosemann 7, M. Bormann 2



11.09.2011 • Frauen I • Keine Kommentare

Frauen I : Pokal, SC Hoy – HV Chemnitz II 29:28


Spannung – das Markenzeichen der Handballfrauen

Nach der Sommerpause und schweißtreibender Vorbereitung wollten die SC Handballfrauen im ersten Pflichtspiel, HVS Molten Pokal, ihre erworbene neue Stärke unter Beweis stellen.

Vergangene Woche in Radebeul zum Turnier haben sie zwei Mal gegen den Sachsenligisten aus Bischofswerda brilliert. Und mit diesem Schwung sollte es auch in die Begegnung gegen den HV Chemnitz II – ebenfalls Verbandsligist, Staffel West – gehen.

Die ersten zwei Angriffe der Hoyerswerdaerinnen liefen auch so an. 1:0 Mandy Sowa, die einen sehr fitten Eindruck machte, 2:0 Mareike Jokusch. Aber schon früh zeigte sich so manche Unkonzentriertheit in der Deckung. So dauerte es auch gar nicht lange und Chemnitz glich aus. Wäre Michi Rau im SC Tor nicht so stark in die Partie gestartet (3 gehaltene Strafwürfe) , dann sähe es schnell schlecht für die Lausitzerinnen aus. So aber konnten sich die Hausherrrinnen wieder einen kleinen Vorsprung erarbeiten.

Immer wenn der Ball schnell nach vorn getragen wurde, sahen die Gäste nicht so souverän aus. Warum aber das Spieltempo der Zusestädterinnen immer mehr versiegte bleibt offen. Fakt aber ist, von einer 6:5 Führung in einen 7:11 Rückstand zu kommen ist einfach indiskutabel. Die Auszeit musste her und die Mannschaft wurde komplett umgestellt. Mit Vera Apitz, Lotte Bormann und Elisa Paulick waren nun drei Angreiferinnen auf der Platte, die ihre Sache so richtig gut gemacht haben. Die nächsten 6 Tore gingen auf ihr Konto. Aber zur Halbzeit hatten die Gäste noch mit einem Tor die Nase vorn (15:14).

Nach der Pause wollten die SC Frauen mit mehr Schwung in die Partie gehen. Als erstes konnte Lotte Bormann den Ausgleich erzielen. Elisa Paulick legte noch einen nach, so dass die Hoyerswerdaerinnen in Führung gehen konnten. Das Spiel blieb offen, denn in der Deckung schlichen sich immer wieder Schaltpausen ein. Die beste Chemnitzerin, Katja Peller, brachte ein ums andere Mal ihre Mitspielerin in Wurfposition oder warf selbst, und oft ohne die nötige Gegenwehr. Es bleibt noch zu klären, warum trotz einer defensiv eingestellten Deckung so viele Kreisanspiele ankamen. Da besteht unbedingt Handlungsbedarf!

Erst als die Chemnitzerin in Manndeckung genommen wurde, stabilisierte sich die SC Deckung, da stand es aber schon 23:26 für die Gäste.

Die Aufbauspieler stagnierten in ihren Würfen, da konnte Katja Schulz und Mareike Jokusch je zwei Mal ein netzen und so wieder die Führung an sich reißen. Aber wiederum glichen die Gäste aus und gingen nun selbst wieder in Führung und nur noch 1 Minute Spielzeit. Lotte Bormann gelang der Ausgleich und 20 Sekunden vor der drohenden Verlängerung platzierte Jule Bloch den gegebenen Strafwurf ins Chemnitzer Tor. Nun mussten noch einmal alle in der Deckung ackern um diesen hauchdünnen Vorsprung ins Ziel zu retten. Dies gelang und die SC Frauen kamen noch einmal mit einem blauen Auge davon, 29:28 Sieg, wobei die Gäste aus Chemnitz ein gleichwertiger und für uns ein doch recht unangenehm zu spielender Gegner war.

Für das erste Punktspiel, am kommenden Samstag in der Jahnhalle sollten alle Spielerinnen noch einmal in sich gehen und die nötigen Schlüsse ziehen. Denn nicht jedes Mal steht nach so einem Handballkrimi das glücklichere Ende in den Reihen der Lausitzer. Bisschen mehr Stabilität über das gesamte Spiel ist dringend nötig.

Der SC spielte mit:

M. Krausch, M. Rau – Tor, V. Apitz 5/2 Tore, J. Bloch 4/1, E. Paulick 3, M. Sowa 4, K. Dreihardt 2, K. Schulz 2, M. Jokusch 3, C. Rasch 1, L. Rosemann, M. Bormann 4, N. Sowa 1



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